9 Sicherheits- Tipps, die Ihnen das Leben retten können.

Diese Sicherheits- Tipps können mal wichtig werden

1. Fahrzeug Panne, gefangen in der Wildnis?

Bleiben Sie immer bei Ihrem Fahrzeug, wenn es zu einer Panne oder zu einem Unfall kommen sollte. Hier haben Sie den höchstmöglichen Schutz vor Sonne und Tieren.
Im absoluten Notfall wird eine Rettungsmannschaft Sie aus der Luft besser orten können.

Sicherheits- Tipp 2. Wasser ist lebenswichtig

Wenn Sie unterwegs abseits der normalen Routen im Gelände sind, nehmen Sie genügend Wasservorräte für mindestens drei Tage mit. Für zwei Personen sollten je 15 Liter genügen. Füllen Sie Ihre Wassertanks voll und sorgen dafür, dass genug Kühlerwasser vorhanden ist.

Sicherheits- Tipp 3. Unbedingt Route bei Freunden oder Rezeption hinterlassen

Es ist unter Umständen Lebensgefährlich im Gelände unterwegs zu sein. Bevor Sie starten hinterlegen Sie auf jeden Fall ihre Route
bei Freunden und/oder im Hotel. So können Sie bei Problemen leichter gefunden werden. Wenn Sie hier stecken bleiben, haben Sie ein echtes Problem.

Allradtour Namibia

Sicherheits- Tipp 4. GPS Karten haben mir schon sehr geholfen

Wenn Sie sich außerhalb der vorgegebenen Routen befinden, sollten Sie ein GPS Gerät in Verbindung mit Gutem Kartenmaterial benutzen. Ich habe sehr gute Erfahrung mit Garmin gemacht, verbunden mit einer Software von http://www.tracks4africa.ch/ Es ist eine neue Tracks4Africa Guide App für das iPad verfügbar. Hier werden die Papierkarten von Tracks4Africa mit den Unterkunftsführern kombiniert und auf das iPad gebracht. So hat man eine Karte dabei, auf der angezeigt wird, wo man sich gerade aufhält und zusätzlich die Möglichkeit nach einer Unterkunft, Tankstelle, Wasserloch etc. in der näheren Umgebung zu suchen. Speziell bei Unterkünften aber auch bei Ortschaften werden viele zusätzliche Informationen mit angezeigt.

Sicherheits- Tipp 5. Speed kills!!

Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptursache für Unfälle. Es wird dringend dazu geraten, auf Sand und Gravel Pads und Schotterstraßen nicht schneller als 60 Km/h bis max. 80 Km/h zu fahren. Auf Teerstraßen sind 100 Km/h möglich. Bitte denken Sie daran, das die meisten 4×4 mit einem „tracker“ (ich weiß leider nicht den deutschen Begriff dafür) ausgeliefert werden. Hier kann man im Falle eines Unfalls ganz genau nachvollziehen, wie schnell Sie gefahren sind.

speed kills 870x450

Sicherheits- Tipp 6. Nachts sind alle Katzen grau!

Vermeiden Sie unbedingt Fahrten in der Dunkelheit. „Donkey Karren“ Fußgänger, liegen gebliebene Fahrzeuge ohne Beleuchtung oder
Absicherungen, können Ihnen immer wieder begegnen. Vor allem aber Wild ist in der Dunkelheit höchstens an den leuchtenden Augen zu sehen, wenn überhaupt. Wenn Sie einmal mit einem Kudu, der leicht 250 Kg wiegen kann, kollidiert sind, ist ein Totalschaden noch das Harmloseste.

Sicherheits- Tipp 7. Satelliten Telefone schaffen überall Verbindung

Ein Satellitentelefon ist alleine wegen der Kosten nur sinnvoll, wenn Sie sich abseits jeglicher Routen bewegen. Dann kann es allerdings lebensrettend sein. Mit einem Telefonat über einen Satelliten sind Sie immer und überall erreichbar und können 100 % sicher sein, Kontakt halten zu können.

Sicherheits- Tipp 8. Impfschutz ist wichtig

Malaria oder Wundstarrkrampf sind keine schönen Mitbringsel. Vor einer Namibia Reise sollten Sie sich über die jeweiligen Impfungen informieren. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit empfohlen.
Lassen Sie sich schon zu Hause von einem Tropenmediziner, oder einem Arzt Ihres Vertrauens, beraten.

Malaria:
Ein hohes Risiko besteht ganzjährig entlang des Kavango und Kunene sowie im Caprivi-Streifen. Eine Malariaprophylaxe für die gefährdeten Gebiete, würde ich dringend empfehlen.

Sicherheits- Tipp 9. Reißendes Gewässer können Weiterfahrt verhindern

In der Regenzeit kann es passieren, dass innerhalb von Minuten aus trockenen Revieren (Trockenflüssen) reißende Ströme werden. Ich erlebe das fast jedes Mal, weil ich vorwiegend Zwischen Weihnachten und März in Namibia bin. Da die Wassermassen aus den Gebirgsregionen sich sammeln, kommt unter Umständen eine Meterhohe Welle auf einen zu. Oft werden ganze Bäume mitgerissen, die ein Auto wie ein Spielzeug mitreißen. Sich also immer erst vergewissern, dass der Zufluss nachgelassen hat, dann die Wassertiefe checken. Also rein in’s Wasser und wenn die Tiefe akzeptabel ist, rein und durch!!

Laufendes Rivier 870x450

Hans-Jürgen Röttger

Mein Name ist Hans-Jürgen Röttger und meine Reisen führten mich schon seit frühester Jugend in alle Welt. Schon als Schüler habe ich Europa erkundet, mit Freunden auf dem Fahrrad, dem Motorrad und kostengünstig mit dem Zelt. In den späteren Jahren war ich beruflich als Geschäftsführer in einem Bereich tätig, der mich sehr viel reisen ließ, vorwiegend innerhalb Europas und dem fernen Osten. 1963 wanderte mein Bruder nach Namibia aus und bewirtschaftet seit nunmehr fünfzig Jahren dort die Gästefarm "Erindi Onganga". Seit Mitte der 70er Jahre reise ich regelmäßig nach Namibia und mache fast immer Abstecher nach Kapstadt, was bei den günstigen Wechselkursen sehr preiswert möglich ist. Aber nicht Pauschalreisen sind es die mich reizen, (habe ich auch schon gemacht) sondern alleine oder mit meinem Bruder im 4x4 das Land zu erkunden. Jede Reise ist anders, und man muss sich immer neuen Herausforderungen stellen. Aber Vorsicht! Das faszinierende Land lässt einen nicht mehr los und man will immer wieder hin.

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