Durban, das Miami Afrikas

Kapstadt – Durban.

Eine Strecke voller HighlightsIch bin mir nie ganz sicher, ob ich Kapstadt oder Durban schöner finde. Egal, beide Städte sind etwas ganz Besonderes und unglaublich schön.  Aber der Reihe nach.

Wenn man von Kapstadt aus die Ostküste entlang nach Durban fährt, erlebt man die Garden-Route in seiner ganzen Schönheit mit Highlights, die für einen ganzen Kontinent ausreichen würden. Darüber habe ich aber schon ausführlich berichtet.

Port Elisabeth, die ehemalige Transkei mit der traumhaft schönen Wild Coast sind natürlich immer einen Besuch wert und ich habe hierüber auch schon berichtet.

Jetzt geht es weiter, über East London und Grahamstown, nach Durban.

Bischofssitz Grahamstown

Wenn man selber mit dem Auto nach Durban unterwegs ist, kommt man auf der 300 Km langen Strecke zwischen East London und Port Elisabeth nach Grahamstown. Hier lohnt es sich durchaus, einen längeren Halt einzulegen. Der historische Ort wird auch „Stadt der Heiligen“ genannt. 60 Kirchen ragen mit ihren mehr oder minder schlanken Türmen in den Himmel.

Im Jahre 1853 erhielt Grahamstown einen Bischofssitz.

Durch Britische Siedler ab dem Jahr 1820 wuchs Grahamstown stark und wurde zum Verwaltungsschwerpunkt der östlichen Kapprovinz neben Kapstadt. Durch stetige Angriffe und Plünderungen durch die Xhosa zogen die Farmer in die Stadt, was Grahamstown stetig wachsen ließ.

Grahamstown, eine Stadt mit mehr als 60 Kirchen

Grahamstown, eine Stadt mit mehr als 60 Kirchen

Heute ist Grahamstown eine Kleinstadt mit einer Menge Viktorianischer und historischer Gebäude, die unter Denkmalschutz stehen.

Die High Street bildet das Zentrum der Stadt. Dort und in unmittelbarer Nähe befinden sich auch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Rhodes Universität. Klein aber fein.

1904 wurde die Rhodes Universität gegründet. Rhodes ist eine kleine Universität mit herausragenden Ergebnissen beim Bachelor und den Abschlussquoten allgemein. Die Rhodes Universität ist eine Non-Profit Uni für ca. 7.000 bis 8.000 Studenten. Anerkannte Abschlüsse wie Bachelor-Abschlüsse, Master-Abschlüsse und Doktortitel in den verschiedensten Bereichen werden angeboten. Die hohe Qualität sowohl der Lehrer als auch der Studenten ist verbrieft.

Die renommierte  Rhodes Universität

Die renommierte Rhodes Universität

Im Juli wird eines der populärsten Festivals gefeiert, an dem in jedem Jahr eine halbe Million Theater- Musik- und Kunstfreunde teilnehmen.

Immer prima Klima in Durban

Durban, unbekannte Weltstadt, Wirtschaftsmotor und Urlaubsparadies zugleich mit den schönsten Sandstränden des südlichen Afrika.

Wenn man an der Strandpromenade den Sonnenaufgang beobachtet, könnte man vergessen, dass es erst sieben Uhr morgens ist und eigentlich Winter in Europa.

In Afrika ist Durban ein Synonym für Entspannung, gute Laune und Ferien. Die Stadt ist das Urlaubsparadies der ganzen Nation. Kein schlechtes Wetter, jeden Tag Badetemperatur direkt am indischen Ozean, der hier ganzjährig durch den tropischen Agulhasstrom aufgeheizt wird.

Ein WM Stadion wie ein Weltwunder

Direkt am Indischen Ozean haben haben die Südafrikaner für die Fußball Weltmeisterschaft 2010 eines der schönsten Stadien der Welt aufgebaut.

Das WM Stadion in Durban gehört zu den schönsten Bauwerken der Welt

Das WM Stadion in Durban gehört zu den schönsten Bauwerken der Welt

Das WM Stadion ist zu einem Wahrzeichen geworden, dass mit einem Atemzug mit der Oper von Sydney, der Freiheitsstatue und der Christus Statue in Rio verglichen wird. Das Stadion ist auf 85.000 Plätze erweiterbar und damit geeignet, falls eines Tages nach Südafrika die Olympischen Spiele vergeben werden sollten.

Durban ist eine quirlige Millionenstadt und wichtiger Motor der Wirtschaftsmacht Südafrika. In Durban gibt es den größten Containerhafen der südlichen Hemisphäre, mehrere Universitäten und einen neuen internationalen Flughafen und eines der schönsten Surfreviere der Welt.

Vor Durban liegt eines der schönsten Surfparadiese Afrikas

Vor Durban liegt eines der schönsten Surfparadiese Afrikas

Es ist einfach unverständlich, warum in Europa kaum jemand weiß, was Durban alles bietet in einer der schönsten Städte der Welt und das, bei den Wechselkursen, auch noch ausgesprochen preiswert.

Mahatma Gandhi war in Durban tätig

In der Stadt mit den vielen historischen Gebäuden kann man in schicken Restaurants wunderbar essen. Man merkt, dass der Anteil der indischen Bevölkerung bei mehr als 20% liegt.  Nachdem die Briten die Region Mitte des 17. Jahrhunderts annektiert hatten, wurde bekam sie später den Status einer eigenen Kolonie.

„Little India ist ein Traum mit reizvollen Sehenswürdigkeiten, Geräuschen und Düften. In Durban befindet sich die größte indische Bevölkerungsdichte außerhalb Indiens und die beeindruckende Juma Masjid Moschee.

Die Juma Masjid Moschee in Durban ist einen Besuch wert

Die Juma Masjid Moschee in Durban ist einen Besuch wert

Durch den Kolonialstatus stieg Durban zum wichtigsten Hafen- und Handelsplatz im südlichen Afrika auf. Ab 1860 brachten die Briten Tausende indische Landarbeiter nach Natal, die über den Hafen Durban einwanderten. Sie erlangten stetig mehr Einfluss auf die Stadt. Die Nachkommen sind heute ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung.

Während seines Aufenthalts in Südafrika von 1893 bis 1915 arbeitete Mahatma Gandhi für längere Zeit als Anwalt in Durban.

Hinter der Stadt die „Big Five“

Nördlich von Durban beginnt die „Dolphin Coast“, die von den Einheimischen so genannt wird, weil oft Delfine bis dicht an den Strand kommen. Nach Norden ziehen sich die Zuckerrohr Plantagen wie ein grüner Teppich bis an den Horizont.

Bunte Korallen und  Schwämme sind ein wundervoller Anblick im Flachwasser

Bunte Korallen und Schwämme sind ein wundervoller Anblick im Flachwasser

Glasklares Wasser ermöglicht solche Ansicht

Auf erstklassigen Straßen erreicht man bei St. Lucia das größte Wasserschutzgebiet des Kontinents und das UNESCO Welterbe iSimangaliso. Die 280 Km langen Küstenlagunen gelten als die Everglades Afrikas. Hier leben Leoparden, Hyänen, Elefanten, Nashörner, Warzenschweine, Impalas, Affen, Krokodile, Meeresschildkröten und eine der weltgrößten Population an Nilpferden. Natürlich dürfen auch die Löwen nicht fehlen. So viel paradiesische Natur hat nicht einmal Florida zu bieten.

Eine Bootsfahrt ist ein Muss

Auf eine Bootsfahrt auf dem St. Lucia See sollte man auf keinen Fall verzichten. Was man da vor allem an Hippos nur wenige Meter entfernt zu sehen bekommt, ist unglaublich. Die Bootsführer sind in der Regel sehr sehr fachkundig und erzählen interessante Episoden. Ein kleiner Tipp am Rande, sehen Sie zu, dass Sie ein kleines Boot erwischen. In den großen Booten sieht man nicht so viel, weil man nicht immer an der Reling sitzen kann und, was nicht zu unterschätzen ist, es kann Mitfahrer geben die sehr nerven können!

Ein beeindruckender rundum Blick mit Highlights, die einzeln anklickbar sind.

http://ushakamarineworld.com/virtual_tour/uShaka3.html

Südafrika ist leider nicht gerade billig, besonders, wenn man wie ich mit Allrad und auf eigene Faust unterwegs ist. Wenn man allerdings rechtzeitig vorsorgt, geht das auch anders. Hier ein Video, das Ralf Schmitz in Kapstadt für mich aufgenommen hat, um mir dafür zu danken, dass ich ihm ein paar Tipps geben konnte, die ihm geholfen haben.
Verreisen mit enormen Rabatten oder gar kostenlos, ist jetzt jederzeit möglich. Hier gibt es auch einen „Dankeschön Rabatt“ für meine Leser, also Sie.

Ich wende den Low Cost Weltenbummler bei all meinen Reisen erfolgreich an und kann ihn mit gutem Gewissen jedem empfehlen, der gerne reist.

Hier geht es zum Video mit den Rabatten


Hans-Jürgen Röttger

Mein Name ist Hans-Jürgen Röttger und meine Reisen führten mich schon seit frühester Jugend in alle Welt. Schon als Schüler habe ich Europa erkundet, mit Freunden auf dem Fahrrad, dem Motorrad und kostengünstig mit dem Zelt. In den späteren Jahren war ich beruflich als Geschäftsführer in einem Bereich tätig, der mich sehr viel reisen ließ, vorwiegend innerhalb Europas und dem fernen Osten. 1963 wanderte mein Bruder nach Namibia aus und bewirtschaftet seit nunmehr fünfzig Jahren dort die Gästefarm "Erindi Onganga". Seit Mitte der 70er Jahre reise ich regelmäßig nach Namibia und mache fast immer Abstecher nach Kapstadt, was bei den günstigen Wechselkursen sehr preiswert möglich ist. Aber nicht Pauschalreisen sind es die mich reizen, (habe ich auch schon gemacht) sondern alleine oder mit meinem Bruder im 4x4 das Land zu erkunden. Jede Reise ist anders, und man muss sich immer neuen Herausforderungen stellen. Aber Vorsicht! Das faszinierende Land lässt einen nicht mehr los und man will immer wieder hin.

2 Kommentare

  1. uwe schmutzler   •  

    Hallo Herr Roettger, ich möchte mich auf diesem Weg für die vielen Tipps zum Touren durch das südliche Afrika bedanken. Wir werden im Mai zum 4. nach Namibia Botswana reisen. Das 3. als selbst Fahrer. Diesmal steht auf dem Programm ein Besuch des Erindi Game Reserve, Camp Elephant. Wir freuen uns schon sehr und können den Start garnicht mehr erwarten. Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen Uwe Schmutzler

    • Hans-Jürgen Röttger   •     Author

      Das freut mich sehr. Ich wünsche einen wunderschönen Aufenthalt. Die Regenzeit dürfte dann vorbei sein. Ich war ja von Anfang Januar bis Mitte Februar in Namibia und habe meinem Ruf als Regenmacher gerecht werden können. Viel Freude und eine gute Pad.
      Hans-Jürgen Röttger

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