Der Tafelberg in Kapstadt, Wahrzeichen und Sehenswürdigkeit

Kapstadt, eine Traumstadt in Südafrika, gehört zu den schönsten Städten der Welt. Ich bleibe dabei, wenn auch im gleichen Atemzug immer wieder Rio oder San Francisco genannt werden, und das sicher zu Recht. Wie immer ist alles Geschmacksache.

Der Tafelberg in Kapstadt liegt am Fuße einer 50 Km langen und ca. 20 Km breiten Bergkette, an deren Ende das Kap der Guten Hoffnung liegt.

Stadt am südlichsten Zipfel Afrikas

Wenn man Kapstadt nennt, darf man seine beeindruckende Umgebung nicht vergessen. Jedenfalls ist Kapstadt immer wieder eine Reise wert. Für mich sind neben dem Großstadtflair mit all seinen Museen, Theatern, Restaurants und flippigen Bars, die außerordentliche Geschichte, die einmalige Lage zwischen zwei Weltmeeren und natürlich die lebensfrohen Menschen, einige Gründe meiner Begeisterung für diese Stadt.

Kapstadt City 870x450

Soweit ich mich erinnere, hat es in Kapstadt immer schon ein Miteinander von Menschen aller Nationen, Hautfarbe und Religionen gegeben. Die Apartheit war nach meiner Meinung hier immer weniger deutlich ausgeprägt, als sonst wo im Land. Merkte man doch, dass Kapstadt schon immer ein vielbesuchter Hafen war, in dem Seeleuten und Besucher aus aller Welt zusammenkamen.

Kapstadt hat ein ganzjähriges mildes Klima und ist alleine schon deswegen eine Reise wert.
Die Freizeitmöglichkeiten sind schier endlos.

Schier unendlich viele Freizeitmöglichkeiten.

Neben Schwimmen, Reiten, Golf, Gleitschirmfliegen, Surfen und Tauchen ist natürlich auch ein Besuch in und um die Kap Region überfällig. Wunderbare Weine und top Restaurants gibt es nahezu überall.

„Die ganze Welt in einem Land“, so wirbt Südafrika um seine Besucher, und das zu Recht, und Kapstadt ist eines der Highlights.

Der Tafelberg überragt alles.

Der im wahrsten Sinne des Wortes alles überragende Höhepunkt ist der allgegenwärtige Tafelberg. Das 1.100 Meter hohe Felsplateau ist von nahezu überall zu sehen. Der Tafelberg ist das Highlight von ganz Südafrika und aus der Stadtsilhouette nicht wegzudenken. Der Tafelberg ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit von ganz Südafrika.

Tafelberg mit Tischdecke 870x450

Eine Besonderheit, die einem gar nicht bewusst wird ist, dass der Tafelberg innerhalb der Stadt Kapstadt liegt und deren Mittelpunkt ist. Eigentlich sieht man die Dimensionen nur vom Flugzeug aus.

Zum Massiv des Tafelberges gehören der Devil’s Peak mit 1000 m Höhe und der Lions Head mit 668 m Höhe. Ganz besondere Aussicht über die Stadt bekommt man vom Signal Hill, wenn der auch nur 350 Meter hoch ist.

Kapstadt fasziniert und lässt einen nicht mehr los.

Die meisten Besucher sagen: „Wer einmal in Kapstadt war, kommt wieder zurück“. Auch mich hat es erwischt. Man sagt allerdings auch, wer nicht auf dem Tafelberg war, kennt Kapstadt nicht.
Leider muss ich auch Dir lieber Ralf sagen, dass Du demnach Kapstadt nicht kennst. Immerhin hast Du die Chance, das nachzuholen.

Ein ganzer Berg mit Tischdecke.

Etwas ganz besonderes ist das Tablecloth, oder die Tischdecke, wie die Wolkenbildung, die sich wie ein Tischtuch über den Berg legt, von den Einheimischen genannte wird.

Feuchte Luftmassen, die vom offenen Meer her den Tafelberg als erstes Hindernis überströmen, bilden sehr häufig Wolken, die an den Nord- Westhängen des Tafelberges von trockenwarmen Fallwinden gegen den Berg gedrückt werden. Es sieht so aus, als würden die Wolken wie ein Wasserfall die Felswände herunterstürzen. Dieses Phänomen tritt vorwiegend im südafrikanischen Sommer auf.

Die Seilbahnstation ist dann wegen der hohen Windgeschwindigkeiten geschlossen, zumal man dann ohnehin in den Wolken auf dem Tafelberg eingeschlossen wäre und keine Sicht hat.
Wenn Sie also in Kapstadt sind und der Berg ist ohne Wolken klar und deutlich zu sehen, nutzen Sie die Stunde und fahren Sie mit der Seilbahn, die sich um die eigene Achse dreht, auf das Plateau. Man kann nie sicher sein, wann es wieder möglich ist.

Protea Tafelberg 870x450

Auf dem Tafelberg herrscht eine große Pflanzenvielfalt. Etwa 1400 Pflanzenarten sind identifiziert; das sind mehr, als in ganz Großbritannien anzutreffen sind. Viele von ihnen sind endemisch, d. h. nirgendwo sonst auf der Welt zu finden. Allein die Zahl der Erika-Gewächse und der Proteen – zu der auch Südafrikas Nationalblume, die Königs-Protea, zählt – geht in die Hunderte.

Vielfältige Flora und Fauna beleben den Tafelberg.

Zur Fauna des Tafelberges gehören Klippschliefer sowie Krähen, die in den Sandsteinklüften leben und sich bei der Nahrungssuche in der Saison im Wesentlichen auf die Touristen verlassen, denen sie fotogen aus der Hand fressen.
(Wikipedia:)

Der Hafen, das Tor zur Welt.

Der Hafen von Kapstadt wurde von der Niederländischen Ostindien-Kompanie im Jahr 1652 gegründet. Die Bucht eignete sich als Ankerplatz, wenn er auch nie als idealer Hafen galt. Die Stürme und zerstörerischen Winde, die über das Kap tosten, hatten zahlreiche Schiffe an Land geworfen. Das erste geschützte Hafenbecken wurde erst im Jahr 1870 in Betrieb genommen.

Heute legen die großen Kreuzfahrtschiffe in dem riesigen Hafenbecken an. Überall zwischen den Schiffen auf den Pontons sieht man Robben in der Sonne liegen.

Schiffsfahrten, die sich lohnen.

Am Kai liegen neben Fischerbooten viele Ausflugsboote, welche Touren sowohl im Hafengebiet als auch in der Table Bay anbieten. Empfehlenswert sind die Katamaran Boote und die Segelschiffe. Eine Tour zum Sonnenuntergang mit einem grandiosen Blick auf den Tafelberg ist ein unvergessliches Erlebnis.

Kapstadt und der Tafelberg sind und bleiben als Reiseerinnerungen unvergesslich.

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Wikipedia

 

Hans-Jürgen Röttger

Mein Name ist Hans-Jürgen Röttger und meine Reisen führten mich schon seit frühester Jugend in alle Welt. Schon als Schüler habe ich Europa erkundet, mit Freunden auf dem Fahrrad, dem Motorrad und kostengünstig mit dem Zelt. In den späteren Jahren war ich beruflich als Geschäftsführer in einem Bereich tätig, der mich sehr viel reisen ließ, vorwiegend innerhalb Europas und dem fernen Osten. 1963 wanderte mein Bruder nach Namibia aus und bewirtschaftet seit nunmehr fünfzig Jahren dort die Gästefarm "Erindi Onganga". Seit Mitte der 70er Jahre reise ich regelmäßig nach Namibia und mache fast immer Abstecher nach Kapstadt, was bei den günstigen Wechselkursen sehr preiswert möglich ist. Aber nicht Pauschalreisen sind es die mich reizen, (habe ich auch schon gemacht) sondern alleine oder mit meinem Bruder im 4x4 das Land zu erkunden. Jede Reise ist anders, und man muss sich immer neuen Herausforderungen stellen. Aber Vorsicht! Das faszinierende Land lässt einen nicht mehr los und man will immer wieder hin.

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