Kreuz und quer durch Namibia. Tipps und Tricks vom Afrikaspezialisten

Traumreise nach Namibia

Namibia ist wie aus einer anderen Welt und mit nichts zu vergleichen. Ein Traumland für Fotografen, die die Kontraste und die klaren Farben zu schätzen wissen.  Gleich zwei Wüsten, die Namib und ein Teil der Kalahari, prägen Namibia in besonderer Weise. Endlose Savannen und Buschland mit einer außergewöhnlichen artenreichen Tierwelt, und viele Wildschutz Reservate sind typisch für das Land.

All das kenne ich sehr gut aus eigener Erfahrung  durch viele Reisen in das südliche Afrika.

Bei meinen vielen Besuchen in Namibia ist mir aufgefallen, dass etliche Besucher mit ungenügender Vorbereitung die Reise angetreten haben, weil sie einfach von der Fülle der Informationen überfordert waren.  Jedem ist bekannt, dass Namibia ein exotisches und dünn besiedeltes Land ist, trotzdem werden die Weite und die enormen Entfernungen immer wieder unterschätzt. Ich traf Urlauber an, die an einem Tag von Windhoek über Swakopmund, und der Skelettküste bis zur Etoschapfanne wollten.  Selbst wenn das in Europa theoretisch möglich wäre, in Namibia geht das nicht.

Abgesehen davon, dass die Fahrt schon ein Abenteuer voller Sehenswürdigkeiten ist, lassen selbst die recht guten Straßen nur eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 70 km/h zu.

Gravel-Pad Namibia

Noch krasser war der Wunsch, einerseits Sossusvlei im Süden zu besuchen und am nächsten Tag sollte noch  Caprivi, hoch oben im Nord-Osten, erreicht werden. Namibia ist sehr dünn besiedelt und man ist bei seinen Fahrten sehr oft über weite Strecken hin alleine unterwegs. Man darf nie vergessen, dass Namibia etwa dreimal so groß ist, wie Deutschland, aber nur ca. 2,5 Millionen Einwohner hat. (Zum Vergleich: Alleine Berlin hat 3,5 Millionen Einwohner und Hamburg 1,7 Millionen Einwohner)

Ich habe große Namibia -Erfahrung und würde diese gerne an Interessierte weitergeben.

Wenn ich dazu beitragen kann, mögliche Gefahren zu minimieren und mit Tipps zum Gelingen einer Reise in mein geliebtes Namibia  beizutragen, würde mich das sehr freuen. Fehler, die ich zur Genüge gemacht habe, muss man nicht unbedingt wiederholen.  In Namibia gilt in besonderer Weise:

„Der Weg ist das Ziel“.

Mein Name ist Hans-Jürgen Röttger und meine Reisen führten mich schon seit frühester Jugend in alle Welt.

Schon als Schüler habe ich Europa erkundet.  Mit Freunden, auf dem Fahrrad, dem Motorrad und kostengünstig mit dem Zelt. In den späteren Jahren war ich beruflich als Geschäftsführer in einem Bereich tätig, der mich sehr viel reisen ließ, vorwiegend innerhalb Europas und dem fernen Osten.

1963 wanderte mein Bruder nach Namibia aus und bewirtschaftet seit nunmehr fünfzig Jahren dort  eine Gästefarm. Inzwischen wird die von seiner Tochter und deren Ehemann als Jagdfarm betrieben, wobei auch „normale“ Gäste herzlich willkommen sind. Die Gästefarm „Erindi Onganga“ bietet sich als Zwischenstopp auf dem Weg zur Etoschapfanne an.

Gästefarm Erindi Onganga 870x450

Das südliche Afrika hat mich schon immer fasziniert und durch meinen Bruder hatte ich den perfekten Einstieg.

Im Laufe der Jahre war ich mehr als zwanzig Mal in Namibia. Bei den einzelnen Besuchen habe ich immer kleinere und größere Rundfahrten sowohl mit meinem Bruder, als auch alleine, und in den meisten Fällen, mit Allradfahrzeugen unternommen. Verwandte, Freunde und Bekannte, die über das ganze Land verteilt wohnen,  standen mir oft mit Rat und Tat zur Verfügung.

Als Namibia selbständig wurde, wurden von der South African Airways (SAA)  Flugzeuge übernommen und in der neu gegründeten Fluggesellschaft „Namib Air“ eingesetzt. Von nun an habe ich gerne die Nachtflüge von Frankfurt nach Windhoek gebucht, musste ich doch jetzt nicht mehr in Johannesburg zwischenlanden. Ein weiterer Vorteil des Nachtflugs ist, dass man abends abfliegt und früh morgens ankommt und eine Zeitverschiebung auf Nord – Süd – Flügen gibt es ja bekanntlich auch nicht.

Für mich war das sehr praktisch, wollte ich doch noch die ca. 500 Km bis zur Farm meines Bruders zurücklegen, ohne übernachten zu müssen.

Bei meinen Aufenthalten in Namibia habe ich fast immer einen Abstecher nach Kapstadt unternommen. Die Flugkosten waren minimal und der Aufenthalt bei den günstigen Wechselkursen mehr als preiswert. (Für einen Euro bekommt man ca. 13 N$. Stand März 2014)

Kapstadt vom Tafelberg

Namibia, und in Südafrika besonders Kapstadt, sind meine große Leidenschaft.

Man kann sich der Faszination dieser Ziele kaum entziehen. Gerne berichte ich in folgenden Beiträgen über Besonderheiten der Strecken, Sehenswürdigkeiten und die außerordentlich freundlichen Menschen dieses Landes.

Nicht nur die Highlights wie z.B. Windhoek, Etosha National Park, Fish River Canyon, Lüderitz, Swakopmund und die berühmten Sossusvlei – Dünen werde ich ausführlich beschreiben. Ausflüge führen auch zu den Victoria Falls, und ins Okavango-Delta. Weiter geht es von den Victoria Falls in den riesigen Chobe Nationalpark in Botswana, dem wildreichsten Naturreservat dieses Landes. Ganz „nebenbei“ werden eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten beschrieben, die oft übersehen werden.

Wenn ich ein ganz klein wenig dazu beitragen kann, diese meine Begeisterung, und auch die Erfahrung die ich habe,  auf sie übertragen zu können,  würde mich das sehr freuen. Ich werde von nun an in regelmäßigen Abständen Berichte über Namibia und das südliche Afrika einstellen und hoffe, dass ich unter Ihnen  Leser finde, die sich von meiner Begeisterung anstecken lassen.

„Die Vorstellung ist wundervoll, aber noch wundervoller ist das Erlebnis“
Oskar Wilde

In diesem Sinne Ihr
Hans-Jürgen Röttger

Hans-Jürgen Röttger

Mein Name ist Hans-Jürgen Röttger und meine Reisen führten mich schon seit frühester Jugend in alle Welt. Schon als Schüler habe ich Europa erkundet, mit Freunden auf dem Fahrrad, dem Motorrad und kostengünstig mit dem Zelt. In den späteren Jahren war ich beruflich als Geschäftsführer in einem Bereich tätig, der mich sehr viel reisen ließ, vorwiegend innerhalb Europas und dem fernen Osten. 1963 wanderte mein Bruder nach Namibia aus und bewirtschaftet seit nunmehr fünfzig Jahren dort die Gästefarm "Erindi Onganga". Seit Mitte der 70er Jahre reise ich regelmäßig nach Namibia und mache fast immer Abstecher nach Kapstadt, was bei den günstigen Wechselkursen sehr preiswert möglich ist. Aber nicht Pauschalreisen sind es die mich reizen, (habe ich auch schon gemacht) sondern alleine oder mit meinem Bruder im 4x4 das Land zu erkunden. Jede Reise ist anders, und man muss sich immer neuen Herausforderungen stellen. Aber Vorsicht! Das faszinierende Land lässt einen nicht mehr los und man will immer wieder hin.

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